Literaturverzeichnis

Allgemeinwissen des Chemikers

Die Grundlagen der Chemie und angrenzender Gebiete, die zum „Allgemeinwissen des Chemikers” gehören und die ich in meiner Seite benutze, ohne sie jedesmal im einzelnen zu erwähnen, können Sie in den Lehrbüchern dieses Abschnitts nachlesen.

L–11 Holleman–Wiberg : Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, de Gruyter–Verlag 2007
L–12 Huheey, J., E. Keiter und R. Keiter : Anorganische Chemie, 3. Auflage, de Gruyter–Verlag 2003. Im Gegensatz zum Holleman–Wiberg, der seinen Schwerpunkt bei der „Stoffchemie” setzt, legt dieses Buch größeren Wert auf die Vermittlung von Zusammenhängen.
L–13 Beyer, Hans und Wolfgang Walter : Lehrbuch der Organischen Chemie, 24. Auflage, Hirzel Verlag 2004
L–14 Meschede, Dieter : Gerthsen Physik, 23. Auflage, Springer Verlag 2006
L–15 Wedler, Gerd und Hans–Joachim Freund : Lehr– und Arbeitsbuch Physikalische Chemie, 7. Auflage, Wiley–VCH–Verlag 2018
L–16 Atkins, Peter W. und Julio de Paula : Physikalische Chemie, 5. Auflage, Wiley–VCH–Verlag 2013. Während man dem Wedler oft Sorgfalt und Detailliertheit, aber auch Mathematiklastigkeit nachsagt, wird der Atkins eher als anschaulich, aber auch mit einigen Fehlern versehen eingestuft.

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Prinzipien des strukturellen Aufbaus der Stoffe

Informationen zum strukturellen Aufbau der Stoffe und einzelner Stoffklassen, daneben Angaben zur Struktur von Verbindungen, die beispielhaft für Strukturprinzipien stehen und in diesem Sinne grundlegend sind, habe ich den Lehrbüchern (Standardwerke und Monographien) dieses Abschnitts entnommen.

L–21 Gillespie, Ronald J. : Molekülgeometrie, Wiley–VCH–Verlag 1985
L–22 Müller, Ulrich : Anorganische Strukturchemie, Vieweg + Teubner Verlag 2008
L–23 Wells, Alexander Frank : Structural Inorganic Chemistry, 5. Auflage, Oxford University Press 1984
L–24 Bautsch, Hans–Joachim, Joachim Bohm und Irmgard Kleber : Einführung in die Kristallographie, 17. Auflage, Verlag Technik, Berlin, 1990. In einer Ausführlichkeit und Sorgfalt, die heute kaum noch zu finden ist, werden in diesem Buch Prinzipien und Einzelheiten der Kristallstrukturen erklärt.

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Tabellenwerke und Datensammlungen

In diesen, zum Teil überaus umfangreichen, Sammelwerken habe ich Informationen zum Aufbau vieler einfacher, seit langem gründlich untersuchter Verbindungen gefunden. Dazu gehören neben der Angabe der Atompositionen und Bindungswinkel auch Hinweise zu den Kristallklassen und ihrer Symmetrie sowie Gitterkonstanten, Atom– und Ionenradien.

L–31 Luckenbach, R. (Hrsg.) : Beilstein Handbook of Organic Chemistry, Springer Verlag
L–32 Gmelin Institute for Inorganic Chemistry : Gmelin Handbook of Inorganic and Organometallic Chemistry, 8th Edition, Springer Verlag
L–33 Sutton, L. E. : Tables of Interatomic Distances and Configuration in Molecules and Ions, Special Publication No. 11, The Chemical Society, London 1958
sowie : Supplementband, Special Publication No. 18, The Chemical Society, London 1965
L–34 Lide, David R. : CRC Handbook of Chemistry and Physics, 88th Edition, B&T–Verlag 2007
L–35 Wyckoff, R. W. G. : Crystal Structures, Band 1 – 6, J. Wiley Verlag 1962 – 1971
L–36 Shannon, R. D., Acta Cryst. A32, (1976), 751. Die klassische und umfassende Studie von Shannon zu den Atom– und Ionenradien ist auch heute noch uneingeschränkt gültig.

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Molecular Modelling

In vielen Fällen interessiert nur der grundsätzliche Aufbau eines Moleküls. Eine näherungsweise Wiedergabe seiner Form, seiner Bindungen und deren Winkel ist dann völlig ausreichend für das Verständnis seiner Geometrie, eine bis in die letzte Nachkommastelle exakte Genauigkeit dagegen unnötig. Abweichungen bei Bindungslängen bis zu etwa 1 % und bei Bindungswinkeln bis zu etwa 5 % sind ohne Weiteres tolerierbar.

Diese Programme haben mir geholfen, Moleküle auf die eben beschriebene Art zu modellieren.

L–41 Das Molekül habe ich mit dem Programm englische Flagge Avogadro Version 1.2.0 (Lit. L–137) unter Benutzung einer einfachen Kraftfeldmethode (Universal Force Field, UFF (Lit. L–138)) modelliert.
L–49 Das Molekül wurde auf andere Weise modelliert.

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Literatur zu einzelnen Stoffen

Waren die Strukturdaten zu einzelnen Verbindungen nicht aus der allgemeinen Literatur zugänglich, habe ich sie aus den Originalveröffentlichungen entnommen. In den hier angegebenen wissenschaftlichen Zeitschriften ist oft auch weiterführende Literatur zu finden, ebenso Informationen über verwandte Stoffe.

Der Jahrgang bzw. Band ist fett gedruckt, die Jahreszahl der Veröffentlichung in Klammern gesetzt. Seitenzahlen sind in Normaldruck. Die Reihenfolge der Einträge ist zufällig.

Bei einem Teil der Literaturangaben ist ein „Link zum Text” zugefügt. In diesen Fällen hat der Herausgeber den Text zum freien, das heißt kostenlosen Zugriff („free access”) bereitgestellt. Der Link führt auf eine Seite der Zeitschrift, auf der Sie durch Scrollen zur angegebenen Seitenzahl den Artikel aufrufen können.

Bei einem weiteren Teil der Literaturangaben ist ein „Link zum Text” und ein „Hinweis” zugefügt. Hier wird der Text von einer wissenschaftlichen Organisation mit Erlaubnis des Herausgebers zum freien, kostenlosen Zugriff bereitgestellt, jedoch ist die Verwendung zum Teil eingeschränkt (zum Beispiel nur für Zwecke der Bildung, der Wissenschaft oder ähnliches). Unter „Hinweis” ist ein Link, der Ihre Rechte erkäutert, unter „Link zum Text” geht es zum Text.

L–101 a.) Siegel, S. und E. Gebert : Crystallographic studies of XeF2 and XeF4, J. Am. Chem. Soc. 85, (1963), 240 – b.) Levy, H. A. und P. A. Agron : The crystal and molecular structure of xenon difluoride by neutron diffraction, J. Am. Chem. Soc. 85, (1963), 241 – c.) Reichman, S. and F. Schreiner : Gas–phase structure of XeF2, J. Chem. Phys. 51, (1969), 2355
L–102 Cheesman, G. H. und A. J. T. Finney : Refinement of the structure of ammonium triiodide, NH4I3, Acta Cryst. B26, (1970), 904 – Link zum Text
L–103 Christofferson, G. D. und J. D. McCullough : The crystal structure of diphenyltellurium dibromide, Acta Cryst. 11, (1958), 249 – Link zum Text
L–104 Antipin, M. Yu. et al. : The molecular and crystal structure of chlorine trifluoride ClF3 at -100 °C, Zhurnal Neorganicheskoi Khimii 34, (1989), 819
L–105 Ellern, A. M. et al. : Crystal structure of bromine trifluoride at -120 °C, Zhurnal Neorganicheskoi Khimii 36, (1991), 1393
L–106 Boswijk, K. H. und E. H. Wiebenga : The crystal structure of I2Cl6, Acta Cryst. 7, (1954), 417 – Link zum Text
L–107 Templeton, D. H. et al. : Crystal and molecular structure of xenon tetrafluoride, J. Am. Chem. Soc. 85, (1963), 242
L–108 Mooney, R. C. L. : The Configuration of a penthalogen anion group from the X-ray structure determination of potassium tetra-chloriodide crystals, Z. Krist. 98, (1938), 377
L–109 Zhang, X. u. K. Seppelt : Preparation and structures of salts with the anions of IF2, ClF4, IF4, TeF7, and AsF4, Z. Anorg. Allg. Ch. 623, (1997), 491
L–110 Goedkoop, J. A. und A. F. Andresen : The crystal structure of copper hydride, Acta Cryst. 8, (1955), 118 – Link zum Text
L–111 Hall, S. R. und J. M. Stewart : The crystal structure refinement of chalcopyrite, CuFeS2, Acta Cryst. B29, (1973), 579 – Link zum Text
L–112 Brockway, L. O. : The crystal structure of stannite, Cu2FeSnS4, Z. Krist. 89, (1934), 434
L–113 a.) Marumo, F. und W. Nowacki : A refinement of the crystal structure of luzonite, Cu3AsS4, Z. Krist. 124, (1967), 1; – Link zum Text Hinweis – b.) Pfitzner, A. und T. Bernert : The system Cu3AsS4–Cu3SbS4 and investigations on normal tetrahedral structures, Z. Krist. 219, (2004), 20
L–114 Pfister, H. : Kristallstruktur von ZnSnAs2, Acta Cryst. 16, (1963), 153 – Link zum Text
L–115 Suchow, L. et al. : Zinc phosphide iodide (Zn3PI3) and zinc arsenide iodide (Zn3AsI3): new compounds with disordered defect zincblende structure, Inorg. Chem. 2, (1963), 441
L–116 Schulz, H. und K. H. Tiemann : Defect structure of the ionic conductor lithium nitride (Li3N), Acta Cryst., A35, (1979), 309 – Link zum Text
L–117 Hull, S. : Superionics : crystal structures and conduction processes, Reports on Progress in Physics, 67, (2004), 1233–1314.
L–118 David, W. I. F. et al. : Crystal structure and bonding of ordered C60, Nature, 353, (1991), 147
L–119 Steidel, J. et al. : Redetermination of the crystal and molecular structure of cyclohexasulfur S6, Z. Naturforsch. B33, (1978), 1554 – Link zum Text
L–120 Steudel, R. et al. : X–ray structural analysis of two allotropes of cycloheptasulfur (γ and δ–S7), Z. Naturforsch. B35, (1980), 1378 – Link zum Text
L–121 Pawley, G. S. und R. P. Rinaldi : Constrained refinement of orthorhombic sulfur, Acta Cryst. B28, (1972), 3605 – Link zum Text
L–122 Steudel, R. et al. : Application of dicyanohexasulfane for the synthesis of cyclo–nonasulfur. Crystal and molecular structures of S6(CN)2 and of α–S9, Inorg. Chem. 35, (1996), 2184
L–123 Steudel, R. und J. Steidel : X–ray structural analyses of cyclodecasulfur (S10) and of a cyclohexasulfur–cyclodecasulfur molecular addition compound (S6 ⋅ S10), Z. Naturforsch. B38, (1983), 1548 – Link zum Text
L–124 Steidel, J. et al. : Röntgenstrukturanalysen von Cyclododekaschwefel (S12) und Cyclododekaschwefel–1–Kohlendisulfid (S12 ⋅ CS2), Z. Anorg. Allg. Chem., 476, (1981), 171
L–125 Schmidt, M. et al. : Darstellung und Kristallstruktur von Cyclooktadekaschwefel, S18, und Cycloikosaschwefel, S20, Z. Anorg. Allg. Chem., 405, (1974), 153
L–126 Rettig, S. J. und J. Trotter : Refinement of the structure of orthorhombic sulfur, α–S8, Acta Cryst. C43, (1987), 2260 – Link zum Text
L–127 Templeton, L. K. et al. : Crystal structure of monoclinic sulfur, Inorg. Chem., 15, (1976), 1999
L–128 Kitaigorodskii, A. J., Zhurnal Fizicheskoi Khimii = Russian Journal of Physical Chemistry A 27, (1953), 780
L–129 Patnaik, J. R. G. und C. S. Sunandana : Studies on gamma silver iodide, J. Phys. Chem. Solids 59, (1998), 1059
L–130 Wai-Kee Li, Gong-Du Zhou, and Thomas Mak, Advanced Inorganic Structural Chemistry, Oxford 2008, S. 383
L–131 Strock, L. W. : Kristallstruktur des Hochtemperatur–Jodsilbers α–AgJ, Z. Phys. Chem. B25, (1934), 441
L–132 Strock, L. W. : Ergänzung und Berichtigung zu „Kristallstruktur des Hochtemperatur–Jodsilbers α–AgJ”, Z. Phys. Chem. B31,(1936), 132
L–133 Hoshino, S. : Crystal structure and phase transition of some metallic halides (IV). On the anomalous structure of α–AgI, Journal of the Physical Society of Japan, 12, (1957), 315
L–134 Burley, G. : The memory effect in silver iodide, Acta Cryst. 23, (1967), 1 – Link zum Text
L–135 Wright, A. F. und B. E. F. Fender : The structure of superionic compounds by powder neutron diffraction I. Cation distribution in α–AgI, J. Phys. C 10, (1977), 2261
L–136 Cava, R. J. et al. : Single–crystal neutron–diffraction study of AgI between 23° and 300°C, Solid State Communications 24, (1977), 411
L–137 Hanwell, M. D. et al. : Avogadro: an advanced semantic chemical editor, visualization, and analysis platform, Journal of Cheminformatics 4, (2012), Artikel Nr. 17 – Link zum Text
L–138 Rappe, A. K. et al. : UFF, a full periodic table force field for molecular mechanics and molecular dynamics simulations, J. Am. Chem. Soc. 114, (1992), 10024

Für gängige Zeitschriften habe ich folgende Abkürzungen benutzt :

Acta Cryst. Acta Crystallographica
Inorg. Chem. Inorganic Chemistry
J. Am. Chem. Soc. Journal of the American Chemical Society
J. Chem. Phys. The Journal of Chemical Physics
J. Phys. C Journal of Physics C : Solid State Physics
J. Phys. Chem. Solids Journal of Physics and Chemistry of Solids
Z. Anorg. Allg. Chem. Zeitschrift für Anorganische und Allgemeine Chemie
Z. Krist. Zeitschrift für Kristallographie
Z. Naturforsch. Zeitschrift für Naturforschung
Z. Phys. Chem. Zeitschrift für physikalische Chemie

 

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Bildnachweise

Die meisten Bilder auf meinen Seiten habe ich selbst aufgenommen. Für die übrigen wird hier die Quelle angegeben.

(1) – Dummypuppe THOR – Das Bild habe ich aus der Wikipedia entnommen. Es ist ein Werk der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und damit gemeinfrei (public domain). – englische Flagge zur Quelle

(2) – Schematische Darstellung des globalen Atmosphärenmodells – Das Bild habe ich aus der Wikipedia entnommen. Es ist ein Werk einer nationalen Behörde der Vereinigten Staaten von Amerika und damit gemeinfrei (public domain). – englische Flagge zur Quelle

(3) – RTM–Bild einer Graphitoberfläche – Das Bild wurde vom Urheber, Frank Trixler, für gemeinfrei (public domain) erklärt. – deutsche Flagge zur Quelle

 

 

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