Natriumchlorid

Natriumchlorid ist auch unter den Namen Kochsalz, Steinsalz und Halit (als Mineral) bekannt. Seine Formel lautet NaCl.

Struktur

Natriumchlorid bildet im festen Zustand keine NaCl–Moleküle, sondern positiv geladene Natriumionen und negativ geladene Chlorionen, die sich regelmäßig zu einem Kristallgitter anordnen. Das Kristallgitter des Natriumchlorids heißt Natriumchlorid–Strukturtyp.

Im flüssigen (geschmolzenen) Zustand sind die Natrium– und Chlorionen nicht mehr fest im Kristallgitter gebunden, sondern frei beweglich. Im gelösten Zustand sind sie außerdem noch von einer Hydrathülle umgeben.

Im gasförmigen Zustand liegen NaCl–Moleküle (sowie Dimere und Trimere) vor.

Ansehen : Starten Sie die Jmol–Visualisierung durch Anklicken des Natriumchloridkristalls oben. Die blauen Kugeln stehen für Natriumionen, die grünen für Chlorionen.


Natriumchloridkristall
© Mineralogie Uni Bremen

Vorkommen und Gewinnung

Natriumchlorid kommt unter der Erde in großen Lagern vor. Dort wird es bergmännisch abgebaut. Im Meerwasser sind (neben anderen Salzen) ca. 3 % Natriumchlorid enthalten. Es wird durch Verdunsten des Wassers gewonnen.

Verwendung

Natriumchlorid wird nicht nur zum Würzen von Speisen verwendet. Viel größere Mengen werden zur Herstellung von Soda (Natriumcarbonat), Ätznatron (Natriumhydroxid), Salzsäure, Chlor, Borax und anderen Industriechemikalien gebraucht.

physikalische Eigenschaften

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